Diabetesberatung


Diabetes erkennen + kontrollieren

Diabetes (mellitus) ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Man unterscheidet hauptsächlich zwei Formen dieser Erkrankung (es gibt noch weitere Differenzierungen). Beim Typ-1-Diabetes bildet die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr (10% aller Diabetiker), beim Typ-2 -Diabetes kann anfangs das körpereigene Insulin nicht richtig wirken. Im Laufe der Erkrankung reicht die körpereigene Insulinproduktion nicht mehr aus.

Diabetes ist nicht heilbar!
Typ-1-Diabetes wird oft durch Infektionskrankheiten ausgelöst und kann nur mit Insulin behandelt werden. Die Anlage zu Typ-2-Diabetes wird vererbt! Das Auftreten der Erkrankung wird aber durch einige Faktoren begünstigt, die man durch eine gesunde Lebensführung verringern kann.

Unterschiede von Typ -1 und Typ-2-Diabetes (Quelle: Virtuelle Apotheke):Diese Tabelle zeigt u.a. die Risikofaktoren zur Entwicklung eines Typ-2- Diabetes auf.

Risikofaktoren, die man (eventuell) vermeiden kann:
Übergewicht, hohen Blutdruck, hohe Blutfettwerte, Bewegungsmangel

So macht sich Diabetes bemerkbar – die Beschwerden treten individuell in unterschiedlicher Stärke auf:

· starker Durst mit vermehrtem Wasserlassen
· Müdigkeit und Leistungsabfall
· Juckreiz, trockene Haut, schlecht heilende Wunden
· Heißhunger
· wiederholte Nieren-/Blaseninfektionen
· Schwindel
· Nächtliche Wadenkrämpfe
· Potenzstörungen

Folgeerkrankungen, die den unbehandelten oder schlecht eingestellten Diabetes so gefährlich machen, und die man durch konsequente Behandlung weitgehend vermeiden kann sind:

· diabetische Füße (bis zur Amputation)
· Erblindung
· Nierenschäden
· Arteriosklerose
· Herzerkrankungen

Und das sind die optimalen Werte:

· Blutdruck normalisieren:
  Jeder Schritt verringert das Risiko und bessert das Befinden
  Regelmäßig selbst in Ruhe messen
  Normal: < 130/85 mmHg in Ruhe
  Optimal: < 120/80 mmHg in Ruhe

· Blutfette normalisieren:
  Jeder Schritt verringert das Risiko und bessert das Befinden
  Optimal:
  Cholesterin < 200 mg/dl ˜ < 5,2 mmol/l
  LDL – Cholesterin < 100 mg/dl ˜ < 2,6 mmol/l
  HDL – Cholesterin > 45 mg/dl ˜ > 1,1 mmol/l
  Triglyceride < 150 mg/dl ˜ < 1,7 mmol/l

· Blutzucker normalisieren:
  Jeder Schritt verringert das Risiko und bessert das Befinden
  Normal:
  Nüchtern < 100 mg/dl ˜ < 5,6 mmol/l
  Maximal < 130 mg/dl ˜ < 7,2 mmol/l
  HbA1c … im Normbereich (der Untersuchungsmethode)
  (Quelle: Herz und Diabeteszentrum, Bad Oeynhausen)

Blutzuckermessungen sollten nüchtern oder mindestens 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit erfolgen.

Wir bieten Ihnen eine von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe zertifizierte Diabetesberatung.
Wir sind zertifiziert vom Deutschen Diabetiker Bund.

Wir halten für Sie umfangreiches Informationsmaterial bereit.

Zertifizierung

 
Das QM-System entspricht der QM-Satzung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und der DIN EN ISO 9001:2015

Unsere Kundenkarte

 

Unsere Partnerapotheken

Sonnen Apotheke
Untermauerstr. 5
58332 Schwelm

Apotheke Möllenkotten
Möllenkotter Str. 3c
58332 Schwelm

Hirsch Apotheke
Kirchstr. 2-4
58332 Schwelm

News

Gute Tipps für guten Schlaf
Gute Tipps für guten Schlaf

Volkskrankheit Schlafstörung

Für viele Deutsche ist die Nacht ein Alptraum: Sie schlafen nicht ein oder wachen immer wieder auf, grübeln stundenlang und fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert. Die gute Nachricht: Nur in den wenigsten Fällen steckt eine körperliche Erkrankung hinter der gestörten Nachtruhe. Lesen Sie in unserem Ratgeber, wie Schlafhygiene zu besserem Schlaf verhilft, welche Tipps bei Schichtarbeit günstig sind und welche rezeptfreien Einschlafhilfen Ihr Apotheker empfiehlt.   mehr

Gefahr durch verschleppte Infekte
Gefahr durch verschleppte Infekte

Bei Herzmuskelentzündung schonen

Mit Infekten ist nicht zu spaßen. Denn selbst vermeintlich banale Erkrankungen können zu einer lebensgefährlichen Herzmuskelentzündung führen. Wie man sich im Krankheitsfall richtig verhält.   mehr

Hantaviren auf dem Vormarsch
Hantaviren auf dem Vormarsch

Scheune, Schuppen, Pferdestall

In Deutschland mehren sich die Infektionen mit Hantaviren, warnt das Robert Koch-Institut (RKI). Übertragen werden die Krankheitserreger mit Mause-Kot und Mause-Urin. Darum aufgepasst beim Fegen und Putzen von Scheunen, Ställen und alten Gemäuern mit möglichem Nagerbefall.   mehr

Waschmaschine verbreitet Bakterien
Waschmaschine verbreitet Bakterien

Vorsicht bei Pflegebedürftigen

Oft vermutet und jetzt zum ersten Mal nachgewiesen: Waschmaschinen können resistente Keime übertragen, wie der Fall einer Kinderklinik aufzeigt. Bonner Hygieniker empfehlen deshalb bestimmten Haushalten, die Wäsche öfter mit mindestens 60°C zu waschen.   mehr

Gehirnerschütterung ernst nehmen
Gehirnerschütterung ernst nehmen

Gehirn braucht ausreichend Erholung

Eine Gehirnerschütterung macht sich nicht immer direkt als solche bemerkbar. Wonach Betroffene Ausschau halten müssen und welche Maßnahmen sie ergreifen sollten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Märkische Apotheke
Inhaberin Regina Schmidt
Telefon 02336/1 55 00
Fax 02336/91 47 95
E-Mail info@maerkische-apo.de